01. September - 08. Dezember 2026

Sven Amtsberg

Ruhm und Reichtum: Schreiben für Wettbewerbe und Anthologien

(per zoom)

 







Alexa Hennig von Lange

SVEN AMTSBERG


lebt an der Ostsee und arbeitet als freier Autor und Veranstalter. 


Für das Hamburger Abendblatt schrieb er lange die wöchentliche Kolumne »Amtsbergs Ansichten«. Sven Amtsberg hat 2001 und 2008 den Literaturpreis Hamburg erhalten, 2019 den Würth-Preis, 2020 den Robert-Gernhardt-Preis, sowie 2011 ein Arbeitsstipendium des Landes Schleswig-Holstein und 2021 ein Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen.


Außerdem hat er diverse Bücher geschrieben, u.a. »Das Mädchenbuch« (Rowohlt Verlag),  »Paranormale Phänomene. Fast wahre Geschichten«  (Metrolit Verlag / Aufbau Verlag). 


Sein Roman »SUPERBUHEI« wurde 2025 mit Oliver Korittke in der Hauptrolle, sowie Klaus Meine in einer Nebenrolle verfilmt und kommt Ende 2026 in die Kinos.


www.amtsberg.net

In diesem Seminar wollen wir uns von Anfang an nur um den Ruhm und möglicherweise auch um den Reichtum kümmern. Ganz gezielt wollen wir in diesem Online-Kurs Kurzgeschichten für Literaturwettbewerbe, Anthologien und Literaturzeitschriften verfassen und gemeinsam an diesen arbeiten, um möglichst das beste aus unseren Texten herauszuholen.


Es gibt ja eine Vielzahl an Literaturwettbewerben, bei denen oft zu einem bestimmten Thema Kurzgeschichten verfasst werden sollen. Ich erinnere mich etwa noch sehr gerne an die blumige Vorgabe des 10. Würth-Literaturpreises  »Wenn die Katze ein Pferd wäre, könnte man durch die Bäume reiten«. Genau um solche Ausschreibungen soll es in diesem Seminar gehen – wenngleich die meisten Themenvorgaben der Literaturwettbewerbe nicht ganz so ausgefallen daherkommen.


Ich werde Ihnen immer wieder verschiedene Ausschreibungen zu Wettbewerben, Anthologien und Literaturzeitschriften vorstellen, zu denen Sie dann Texte entsprechend der thematischen Vorgabe verfassen sollen. Dabei müssen die Texte noch gar nicht gleich perfekt sein, sondern vielmehr soll es darum gehen, an diesen Texten zu arbeiten und zu lernen, wie man diese optimieren kann, um aus einem vermeintlich nicht ganz so guten Text am Ende doch einen guten zu machen – im besten Falle einen preiswürdigen. 


Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es wirklich ungemein die Kreativität fördert, immer wieder zu bestimmten Themenvorgaben Texte zu verfassen. Auch eben zu solchen, von denen man erst einmal das Gefühl hat, man kann so gar nichts mit ihnen anfangen – bis einem dann doch der richtige Einfall kommt. Genau auf diese Art trainiert man, Ideen zu entwickeln, an denen man arbeitet, um so aus einer vermeintlich nicht ganz so guten Idee am Ende vielleicht dann doch eine zündende zu machen. 


Ich habe 2019 den Würth-Preis gewonnen. Die Themenvorgabe war damals: »Am Grab von Joseph Brodsky«. Und glauben Sie mir, als ich das las, da war anfangs nur eins in meinem Kopf: Leere. Doch nach und nach, je länger ich mich mit diesem Thema auseinandersetzte, entstand eine Idee, aus der dann ein Text wurde – der am Ende mich selbst am meisten überrascht hat.     


Dieses Seminar findet online per zoom statt. Es sind insgesamt acht Termine, die jeweils von 19 bis ca. 21 Uhr gehen. Das Seminar startet am 01. September 2026 und findet dann bis einschließlich 08. Dezember 2026 alle zwei Wochen dienstags statt. 


Seit über zehn Jahren betreue ich in verschiedenen Kursen diverse Autoren und Autorinnen, und im Zuge dieser Tätigkeit habe ich schon häufiger die Aufgabe gestellt, etwas für einen bestimmten Literaturwettbewerb zu verfassen. Im Laufe der Jahre haben so schon einige meiner Teilnehmer*innen Literaturwettbewerbe gewonnen, und / oder ihre Beiträge finden sich in Anthologien und Literaturzeitschriften. Es ist nun das erste Mal, dass wir ein Seminar anbieten, das sich ausschließlich diesem Thema widmet. Es winken Ruhm und Reichtum. Und vielleicht sind Sie am Ende sogar weltberühmt. Zumindest im Harz.    




ZEIT: 01.09. - 08.12.2026, alle zwei Wochen dienstags, jeweils von 19 bis ca. 21 Uhr

KOSTEN: 339 € (inkl. MwSt.) 

MAXIMALE TEILNEHMERZAHL: 8






»Am Anfang war ich skeptisch. Habe aber dann sehr schnell verstanden: das ist richtig, richtig gut, was Du da machst. Damit komme ich weiter. Ich habe so viel von Dir gelernt über Plot, Figuren, Dialoge und Konflikte. Darüber, wie man ein gutes Buch schreibt. Du bist nicht nur inhaltlich mitgegangen, sondern hast Dir auch immer wieder mein Tralala angehört, Feststecken in Szenen, Frustration über verlorene Zeit, Stressphasen außerhalb des Romans … - weil das Leben nicht immer so nett ist, wie es sollte. Danke für all das.« 

(Eine Teilnehmerin über die Online-Romanbegleitung mit Sven Amtsberg)






Foto: Henry amtsberg