Vermutlich wissen Sie bereits, dass das Schreiben von Kurzgeschichten und Romanen etwas ganz Großartiges ist, aber dass der anschließende Weg, bis aus einem Manuskript ein Buch wird, dann jedoch oft etwas steinig ist – um es einmal vorsichtig zu formulieren.
Leider ist es nicht so, dass die Verlage da draußen darauf warten, dass wir ihnen unser Manuskript schicken. Dass sie sich freuen, wenn wir es tun und sie sich dann überschwänglich bei uns dafür bedanken – meist schon am nächsten Tag. In einem persönlichen Telefonat, in dem sie uns dann Geld anbieten, viel, damit wir zu ihnen und nicht zu einem anderen Verlag gehen. Nein, leider ist es überhaupt nicht so. In der Regel ist es vielmehr so, dass, wenn man sein Manuskript direkt zu einem der Verlage schickt, anschließend meist nur eines passiert: nichts.
Der Weg über eine Literaturagentur ist nach wie vor der erfolgversprechendere, wenngleich sich auch die Agenturen tagtäglich mit einer Flut an Manuskripteneinsendungen konfrontiert sehen, der Herr zu werden nicht immer leicht ist. Daher sollten Sie mit Ihrem Manuskript herausstechen. Es sollte etwas geben, das es einzigartig macht, und schon bei der ersten Lektüre sollte man spüren, was daran besonders ist.
Einfach gesagt – doch wie gelingt all das? Was braucht ein Manuskriptauszug, damit er das Interesse eines Literaturagenten oder einer Literaturagentin weckt? Wie sollte ein Exposé verfasst sein, damit es zwar knapp und prägnant den Plot zusammenfasst, aber trotzdem so geschrieben ist, dass es die Neugier weckt und das Besondere des Romans zur Schau stellt.
Wie viel sollte man in einem Exposé überhaupt erzählen? Sollte man das Ende erzählen – und was macht man, wenn man es noch gar nicht kennt? Wie sollte der Ton eines Exposés sein – nüchtern und sachlich oder sollte dieser sich durchaus an der Sprache des Romans orientieren und literarischer daherkommen als das Protokoll einer Vereinssitzung?
Und wie sollte der Romanauszug aussehen? Schickt man immer die ersten Seiten, oder kann man auch etwas aus der Mitte des Romans schicken? Sollte der Romanauszug zusammenhängend sein oder macht es Sinn, verschiedene Teile zu schicken, damit die Lesenden sich einen besseren Überblick über das Ganze verschaffen können?
Genau um all diese Fragen soll es gehen. Mit diesem Seminar wollen wir Sie und Ihr Manuskript samt Exposé fit machen für die Agentursuche. Unter der Anleitung der erfahrenen Literaturagentin Céline Meiner sollen Ihr Manuskript und Ihr Exposé einmal eingehend geprüft werden. Haben Sie so eine Chance, dass Ihr Roman von einer Agentur vertreten und später von einem Verlag veröffentlicht wird? Und wenn nicht – wie lassen sich diese Chancen erhöhen? Wie holen Sie mehr aus Ihrem Manuskript und dem Exposé heraus? Wie schaffen Sie es, aus der Masse herauszustechen?
Im Vorfeld dieses Seminars können Sie uns einen Auszug Ihres Manuskripts mailen. Dieser Text sollte maximal 20 Normseiten lang sein (eine Normseite entspricht 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen). Wenn Sie haben, können Sie auch ein Exposé mitschicken. Diesen Manuskriptauszug müssen Sie nicht gleich mit Ihrer Bewerbung mitschicken, sondern können diesen auch später noch nachreichen. Aus allen eingereichten Texten erstellen wir einen Reader, den wir allen Teilnehmer*innen vor Seminarbeginn als pdf per E-Mail zukommen lassen.
Aber Sie können an diesem Seminar gerne auch teilnehmen, ohne im Vorfeld einen Manuskriptauszug zu schicken. Sie müssen auch noch keinen Roman fertiggestellt haben oder überhaupt mit dem Schreiben daran begonnen haben. Vielleicht möchten Sie sich nur einmal grundsätzlich über die Literaturbranche und die Chance auf eine Veröffentlichung informieren – auch dann sind Sie in diesem Seminar herzlich willkommen.
ZEIT: 19. bis 20.09.2026, jeweils von 10 bis 18 Uhr
KOSTEN: 289,00 € (inkl. MwSt.)
MAXIMALE TEILNEHMERZAHL: 12
ORT: Nernstweg 32, 22765 Hamburg
Foto: Carolin Rieger
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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
01. BEWERBUNG
Ihre Anmeldung zum oben genannten Seminar ist verbindlich. Wir möchten Sie bitten, sich nur für unsere Seminare zu bewerben, wenn Sie auch wirklich daran teilnehmen wollen.
02. DATENSCHUTZ
Ihre Daten benötigen wir ausschließlich für die Rechnungsstellung, sowie für die Kommunikation via E-Mail. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, und nach Ende des Seminars werden alle Ihre Daten wieder gelöscht.
03. GEBÜHREN UND ZAHLUNGSBEDINGUNGEN
Die rechtzeitige Zahlung des Seminarbeitrags vor Veranstaltungsbeginn ist Voraussetzung für die Teilnahme. Die Seminargebühren beinhalten die Teilnahme am Seminar, sowie die Seminarunterlagen. Alle weiteren Kosten wie Verpflegung, Unterbringung und Anreise sind von Ihnen zu tragen.
04. RÜCKTRITT VON DER ANMELDUNG UND KÜNDIGUNGSREGELUNG
Der Rücktritt von der Anmeldung zum Autorendock bedarf der schriftlichen Kündigung per E-Mail an info[at]autorendock.de. Dazu reicht eine kurze, formlose Mitteilung. Die Jahreskurse können mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Unsere Wochenendseminare können Sie bis 14 Tage vor Seminarbeginn kostenfrei stornieren. Wir erstatten Ihnen dann Ihren Seminarbeitrag in voller Höhe zurück. Kündigen Sie nach dieser Frist, können wir Ihnen den Seminarbeitrag nur erstatten, wenn wir Ihren Platz an einen anderen Teilnehmer vergeben können.
Den Online-Kurs, sowie die Online-Romanbegleitung können Sie jederzeit zum Ende eines Kursmonats kündigen, dabei brauchen Sie keine Kündigungsfrist einzuhalten, und es reicht eine kurze Mitteilung per E-Mail. (Ein Kursmonat beginnt jeweils dann, wenn der erste Monatsbeitrag bei uns eingegangen ist, sprich ist das am 23. Februar der Fall, so endet der erste Kursmonat am 22. März.)
05. ABSAGE DER VERANSTALTUNG
Sollte die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen abgesagt werden, beispielsweise weil der Dozent durch Krankheit verhindert ist, oder die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, so erstatten wir Ihnen umgehend den vollen Seminarbeitrag zurück. Weitere Haftungs- oder Schadensersatzansprüche können Sie jedoch nicht gegen uns geltend machen.
06. SCHLUSSBESTIMMUNG
Sollte diese AGB keine Regelung enthalten, so gelten die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen des Rechts der Bundesrepublik Deutschland. Ergänzende Vereinbarungen zu diesen AGB bedürfen der Schriftform. Die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser AGB berührt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht.